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Freiherr-von-Vincke-Realschule
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Schulgottesdienst
In den Richtlinien und Lehrplänen der Fächer evangelische und
katholische Religionslehre wird betont, dass
Schulgottesdienste/-andachten eine besondere Bedeutung haben. Bei
der Vorbereitung und Duchführung dieser Veranstaltungen finden sich
Möglichkeiten zu ökomenischer Zusammenarbeit, zur Umsetzung
unterrichtlicher Ergebnisse und besonders zur Einbeziehung und damit
zur Stärkung individueller Fähigkeiten und Fertigkeiten der
Schülerinnen und Schüler.
Sie sind Orte, an denen Schüler spirituelle Erfahrungen machen können, die ihnen oft im "normalen" Schulalttag verschlossen bleiben. (vgl. Richtlinien und Lernpläne evangelische Religionslehre, S. 67, und katholische Religionslehre, S. 90 f). In Übereinstimmung mit diesen Aussagen werden an unserer Schule in den Jahrgangsstufen 5 und 6 jedes Schuljahr ökomenisch gestaltete Gottedienste vorbereitet und durchgeführt. Die Religionslehrerinnen bemühen sich, die gottesdienstlichen Themen entweder dem unterrichtilichen Zusammenhang oder dem kirchlichen Jahreskreis zu entnehmen; deshalb gibt es keine zeitliche Festlegung für die Durchführung der Gottesdienste. Der Gottesdiensttraum wird im Sinne der Ökomene gewechselt, so dass die Schülerinnen und Schüler zusätzlich die konfessionsverschiedenen Gotteshäuser ihrer Stadt kennen lernen. Zurzeit entfallen in den übrigen Jahrgangsstufen regelmäßig stattfindende Gottesdienste, da auf Grund des Lehrmangels im Fach evangelische Religionslehre nicht in allen Klassen Religionsunterricht erteilt werden kann. "Bäume für Sabarkantha - die Brunnen wieder füllen", eine Initiative des Jesuitenordens in Indien im Norden des des Bundesstaates Gujarat. Unser Projekt-Partner Pater Peter fängt nach 13 Jahren erfolgreicher Arbeit in Meghraj jetzt im nördlich gelegenen Flecken Poshina von Grund auf neu an.Sein Ziel ist es, in einem bildungsmäßig völlig unterentwickelten Gebiet, in dem fast alle Bewohner weder lesen noch schreiben können, eine Schule zu errichten. Die Vorraussetzung dafür ist, dass er für sich selber ein einfaches Haus mit Erdwänden baut und einen Brunnen bohren lässt, und dabei wollen wir ihn unterstützen.
Fair Mobil Wenn "kleine Egoisten" zusammenarbeiten Projektbus "Fair Mobil" in Freiherr-von-Vincke-Schule "Selbst zurückstecken, um für die Gruppe Vorteile zu haben" Von Katja Ebbecke Minden (mt). "Ihr seid auf Klassenfahrt und wollt zum Strand, doch ein Zaun versperrt den Weg. Wie kommt ihr auf die andere Seite- und zwar alle?!" Eine gestellte Situation, die jedoch ein reales Ergebnis hervorbringt: Teamgeist.Dieser wurde gestern von Sechstklässlern in der Freiherr-von-Vincke-Schule mit verschiedenen Übungen erprobt und trainiert. "Fair Mobil" heißt der durch Westfalen tourende Projektbus, welcher für zwei Tage mit einem zehn-Stationen-Parcours in der Mindener Realschule Station macht. "Besonders im diesem Alter sind viele Schüler kleine Egoisten", unterstreicht Klassenlehrer Georg Klingsieck den Sinn des Projekttages. Zahlreiche von ihnen seien Einzel-, Scheidungs- oder Schlüsselkinder und hätten kaum soziale Kontakte."Hier können sie lernen: Wir haben in der Gruppe Vorteile, wenn ich mich selbst etwas zurückhalte und auch auf andere höre." Doch diese Erfahrung muss erst einmal gemacht werden."Ich gehe als erster", schreit ein Junge sofort, nachdem ein von den Fair-Mobil-Teamerinnen geschulter Zehntklässler die Aufgabe erklärt hat. Wenige Minuten später sind die drei Jungen der Sechsergruppe bereits auf der anderen Seite des aus Seilen errichteten "Zaun".Zurück bleiben drei Mädchen, die ganz offensichtlich nicht über die stärksten Arme der Gruppe verfügen und kaum das Brett samt Mitschülerin durch eine der oberen Lücken hieven können. Den die Herausforderrung der Kletter-Aktion ist : Jede Zaunlücke darf nur von einer Person benutzt werden. Was nun? Die Jungen müssen zurück und ihren weiblichen Mitstreiterinnen wortwörtlich unter die Arme greifen. So eine Aufgabe wird nur im Team richtig gut gelöst. Diese Erfahrung ist auch das Ziel des Präventiv-Projekt, das Sicherheit vermitteln und eine konstruktive Konfliktkultur an Westfalens Schulen förden möchte. Entwickelt wurde das "Fair Mobil" von der Westfälischen Provinzial, dem Arbeitskreis "Soziale Bildung" und der Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Münster, lokale Unterstützung kam von der Sparkasse Minden-Lübbecke. Die 100 Euro Kostenbeitrag pro Klasse steuerte die Förderverein bei- für einen Erlebnis-Tag, der nach Einschätzung Georg Klingsieck "Wichtiger ist als ein Tag normaler Unterricht". Egal ob beim Durchsteigen des Zauns, den Ballonsakt auf einem hölzernen A oder während der Auseinandersetzung mit dem Tema Gewalt- die Schüler werden motiviert, in wirkürlich zusammengewürfelten Gruppen Hemmschwellen abzubauen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen."Hier ein relativ gutes Schulklima" Projektleierin Melanie Knadt zeigt sich nach den ersten Stunden optimistisch."Nach meinem Eindruck herrscht hier ein relativ gutes Schulklima." Rempeleien und kleine Schlägerreien seien zwar thematisiert worden, aber"Im Vergleich mit sechsten Klassen anderer Realschulen ist die Freiherr-von-Vincke-Schule gut im Schnitt." Lediglich "Theater gegen Mobbing" empfiehlt sie in der abschließenden Besprechung als Anschlussprojekt. Auch Klassenlehrer Georg Klingsieck will eine Fortführung im Auge behalten. "Teamarbeit muss weiterhin so oft wie möglich angesprochen und gefördert werden", betont er. Ein Projekttag im März sei bereits vorrausgegangen. Gruppenarbeit im Unterricht sollen folgen. Auch das "Fair Mobil" würde er sich als regelmäßige Einrichtung für die sechsten Klassen wünschen. Seine Bilanz des ersten Tages:"Das hat den Schülern heute sichtbar Spaß gemacht- ob es im Alltag hilft, wird sich jedoch erst zeigen müssen". Weihnachtsbasar Ein ganz normaler Weihnachtsbasar. Neben, mit Frau Bölling selbst-gebastelten, Weihnachtskarten und anderen Weihnachtsdekorations- artikeln, konnte man Kuchen oder Heißgetränke erstehen! Fotos zum wohl am besten besuchten Weihnachtsbasar, den die Freiherr von Vincke Schule je veranstaltet hat. Doch kleine Pannen blieben nicht aus! Als besonderes Event ist der Live-Auftritt von Schüler Eike Egbers (10c) zu erwähnen! Anschließend wurde seine CD vergestellt. Es gab zahlreiche Interessenten. Weitere Anfragen nehmen wir gerne entgegen. Vom Erlös gingen 10% als Spende an Sabakantha.< /br> Außerdem gab es einen kleinen Sketch unserer Theatergruppe zu bewundern. Texte © by Jan Oetting, Michel Wolf, < /br>Hermann Kosin, Marc Rohlfing und Nils Schröter Ein nicht traditioneller Basar - jede Klasse konnte sich freiwillig für oder gegen eine Beteiligung entscheiden. Trotzdem kam ein vielfältiges Angebot zustande: von der üblichen Cafeteria bis hin zu Ausstellungen, die im Unterricht entstanden.Dieser Tag ist z. B. ein beliebter Treff(zeit-)punkt für Ehemalige und Freunde der Schule. In diesem Jahr ging unmittelbar vor dem "Basar" der Tag der offenen Tür voraus - die Freiherr-von-Vincke-Realschule stellte sich den möglichen neuen Schülerinnen und Schülern vor.
michelle h. u. sinthujaa d. |
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10.05.2010 pw