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Freiherr-von-Vincke-Realschule
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Zeitungsartikel zum Ganztagsunterricht an der Vincke
Am 24.01.2009 erschien im Mindener-Tageblatt ein Zeitungsartikel Mit Ganztag Neuland betreten Freiherr-von-Vincke-Realschule startet mit neuem fünften Schuljahr verpflichtendes Angebot Minden (mt). "Die
Freiherr-von-Vincke-Realschule betritt Neuland", sagt Schulleiter Reinhard
Tschapke. Sie wird Ganztagsschule, zunächst
peu-à-peu und anfangs nur mit dem fünften Schuljahr. "Wir sind in das Programm der Landesregierung aufgenommen", ist Tschapke froh über die Konsolidierung. Ohne Vorerfahrungen unternimmt sein Kollegium gemeinsam mit Eltern und Schülern den Schritt in die Zukunft nicht. Schon jetzt gibt es ein Ganztagsangebot mit Mittagessen, Hausaufgabenaufsicht und Nachmittagsbetreuung in Verbindung mit dem TSV Hahlen. "Im Grund machen wir das schon mit ,13plus`", sagt der Rektor - aber es geschieht auf freiwilliger Basis (MT vom 31. Januar 2008). Ab August ist der Ganztagsbetrieb für die neuen Fünftklässler verpflichtend. Eltern stehen vor Wahl zwischen zwei Realschulen
"Wir haben die Eltern im Oktober und November schon in den Grundschulen darüber informiert", teilt der Rektor mit. Auch seine Kollegin Gabriele Cäsar-Suttmann von der Käthe-Kollwitz-Realschule (KKS) in Häverstädt habe die Eltern von Viertklässlern bei ihren Schulbesuchen auf die neue Wahlmöglichkeit hingewiesen. Bislang mussten Eltern aus der Innenstadt, den südlichen Stadtbezirken und vom rechten Weserufer ihre Kinder zur KKS schicken. Realschüler aus dem nördlichen Bereich besuchten die Schule zwischen Bärenkämpen und Hahlen. Durch die Aufsplittung in Ganztagsschule hier und herkömmliches Halbtagsangebot dort haben die Eltern die Wahl zwischen einer der beiden Schulen. "Wenn Eltern ihr Kind zur Realschule schicken wollen, müssen sie sich entscheiden", macht Reinhard Tschapke den Unterschied klar. Die Anmeldungen beginnen am Montag, 2. Februar, und dauern drei Wochen. Wie das Ergebnis am 20. Februar, aussehen mag, wagt der Rektor nicht zu prognostizieren. "Es wird spannend." Immerhin rechnet er damit, dass das Ganztagsangebot auch für Eltern aus Nachbarkommunen, speziell aus Hille, interessant ist. Klar ist dagegen schon, wie das Ganztagsangebot aussehen soll. "Die Kernzeit in der Schule wird bis 15.45 Uhr dauern", kündigt Tschapke an. Das gilt für Montag bis Donnerstag. Zumindest im ersten Jahr soll der Freitagnachmittag frei bleiben. Klassische Hausaufgaben in der Schule erledigen "Normalerweise" müssten die Schüler bis auf kleinere Arbeiten keinen Hausaufgaben im klassischen Sinn mehr erledigen, lautet das erklärte Ziel. Denn der Stundenplan sieht aufgrund der Landesvorgaben Arbeitsstunden - gerade in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik - vor, und zwar ebenso wie Förderunterricht sogar am Vormittag. Verpflichtend wird die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften, teilweise unter der Leitung von Lehrern, teilweise mit externen Kräften besetzt, wie derzeit schon durch den TSV Hahlen. Nach jetzigem Stand können die Schüler vor allem im sportlichen und musischen Bereich wählen zwischen Schwimmen, Handball, Boxen, Tanzen, Musik, Trommelbau und Schach. Dazu kommen schulinterne Angebote wie Einführung in die Arbeit am PC, Kunst, Theater, Vorlesen, Basteln und die Pflege des Fahrrades. Wenn weitere Jahrgänge in den Ganztagsbetrieb eingestiegen sein werden, könnten auch die AGs jahrgangsübergreifend angeboten werden. MT vom 24.01.09zum Mindener Tageblatt Die Vorgeschichte Lange bevor der Entschluss gefasst wurde, in den so genannten "gebundenen" (also den Pflicht-) Ganztag zu gehen, um den Kindern eine sichere und qualitativ
hohe Betreuung sowie rhythmisierten (über den Tag / die Woche sinnvoll verteilten) Unterricht anzubieten und den Elternwünschen in stärkerem Maß entgegen
zu kommen, standen lange Erfahrungen im "offenen" Ganztag, wo die Schülerinnen und Schüler aus Angeboten eine bestimmte Anzahl freiwillig wählen konnten.
Berichte über die Nachmittagsangebote an der Freiherr-von-Vincke Realschule des Mindener Tageblattes vom 31.01.2008 Hip-hop und Hausaufgabenhilfe Die Freiherr-von-Vincke-Realschule ist auch nachmittags ein Treffpunkt für Schüler Minden (mt). Nach der sechsten Stunde ist an der Freiherr-von-Vincke-Realschule der Tag noch lange nicht vorbei. Ab 13.30 Uhr kommen die Schüler noch einmal richtig in Schwung. Von Monika Jäger Weng hat sich überhaupt als Guter Geist des Ganzen erwiesen. Er hat nicht nur den Weg zwischen Schule und Verein geebnet - früher waren da öfters mal Steine wegzuräumen, weil es bei der Nutzung der selben Halle durch Schüler und Vereinssportler Konflikte gab. Weng hat beispielsweise auch Kontakte zu Hahler Handwerkern hergestellt. Inzwischen arbeitet eine Schülergruppe in einem Metallbetrieb vor Ort an neuen Buchstaben fürs Schulportal.
Kinder wollen lieber gemeinsam spielen als allein zu Hause sein Nachmittagsangebote als Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen und die Konkurrenz der Mindener Schulen Minden (mob). Gleich mehrere Entwicklungen überzeugten das Team der Freiherr-von-Vincke-Realschule davon, die Schule nachmittags zu öffnen. "Fast alle Grundschulen bieten inzwischen Nachmittagsbetreuung an", sagt Vincke-Leiter Reinhard Tschapke. "Wenn diese Kinder in die fünfte Klasse kommen, bricht der ganze Nachmittag zusammen."
Quelle: MT Bericht von 31.01.2008 Die Umsetzung im Schuljahr 2009 / 2010 Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 gibt es an der Freiherr-von-Vincke-Realschule den gebundenen Ganztag, der momentan nur für die 5. Klassen gilt. Für die nächsten Jahre ist jedoch ein komplett neues Schulsystem geplant. Der Anfang ist bereits gemacht: Bisher endete der Unterricht in der Regel nach der 6. Stunde. Je nach Belieben konnten die Schüler/Innen darüber hinaus noch an einer oder mehreren AG`s teilnehmen. Hausaufgaben wurden zu Hause oder in der Hausaufgabenbeaufsichtigung erledigt. Für die neuen Schüler/Innen an der Vincke wird es diese Schulform nicht mehr geben. Arbeitsstunden In den Arbeitsstunden werden Schüler/Innen von einer Lehrkraft betreut, während sie ihre Aufgaben erledigen. Somit bleiben für zu Hause nur kleinere Übungen, wie zum Beispiel Vokabeln lernen und Übungen für anstehende Klassenarbeiten oder Tests.
Spielzeit Hierbei handelt es sich um Freistunden, die für Spiel und Spaß genutzt werden können.
Arbeitsgemeinschaften (AGs) Arbeitsgemeinschaften (AGs) finden am Dienstagnachmittag von 13.30 – 15.00 Uhr statt.
Mitteilungsbuch Das Mitteilungsbuch unterstützt die Kommunikation zwischen Eltern und Lehrern. Wichtige Schreiben und Briefe werden darin notiert und verwaltet, zudem ersetzt es das altbewährte Hausaufgabenheft. Auch Unterrichtsentfall kann darin vermerkt werden. Ergänzungsunterricht Früher gab es ab Klasse 9 bis Ende der Klasse 10 die sogenannten Wahlpflichtfächer, heute beginnt der Ergänzungsunterricht ab
Mittagessen Von montags bis freitags wird in der Mittagspause eine warme Mahlzeit angeboten.
Musterstundenplan
pw 08.06.2010 |
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10.05.2010 pw